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Gally 29 Jahre

Seniorenglück

Wenn unsere Pferde älter werden, verändert sich vieles.
Sie benötigen mehr Aufmerksamkeit, meist brauchen sie regelmässig Medikamente und jemanden der nach ihnen schaut und sich über die veränderten Bedürfnisse Gedanken
macht und auch bereit ist diese Anpassungen vorzunehmen, wenn es nötig ist, denn auch
zwischen einem 20 und einem 30 Jährigen Pferd verändern sich die Anforderungen an die Betreuung regelmässig.

Zu erkennen, wenn die Zähne dann langsam nicht mehr so wollen und die täglichen Fütterungen anzupassen, da das Rauhfutter über Heucobs aufgenommen werden muss oder
zu erkennen, ob der Senior friert oder aufzupassen, dass er nicht gemobbt wird...etc.

Auf der anderen Seite ist man berufstätig, aber möchte seinem Partner, der einem ein Leben lang zur Seite gestanden hat, einen
guten Lebensabend bescheren. Ein normaler Pensionsstall kann diesen Zeitaufwand meist nicht gewährleisten und als Selbstversorger wird es schwierig, gerade bei der Fütterung, die Versorgung so zu gewährleisten, wie ein altes Pferd es braucht.

Es ist ein gutes Gefühl seine Lieben in eine behütete Umgebung zu geben, in der eine Therapeutin täglich einen sicheren Blick auf die Senioren hat,
Medikamente gibt, einen über alles informiert und auf dem Laufenden hält und weiss, wann es wichtig ist schnell zu reagieren.

Tja, betreutes Wohnen wie wir Menschen uns es auch wünschen wenn wir alt sind, auf die Bedürfnisse die wir im Alter haben abgestimmt.
Auch jemanden an seiner Seite zu haben, der einen beim letzten Weg mit seinem Pferd begleitet und  hier mit seiner Erfahrung unterstützt ist ein wichtiger Faktor bei dem betreuten Wohnen für ältere Pferde.
Ich bin Einstallerin im "Seniorenglück" bei Pats Paddock Trail, ich hatte so viel Angst mit meinem alten Pferd dort hin zu ziehen,aber ich habe es gewagt und bin so glücklich diesen Schritt getan zu haben.

 



Es geht meinem 29 jährigen Pferd so gut dort und er ist bei weitem nicht der Älteste, alle Einstaller mit alten Pferden in unserem Stall sind so beruhigt und so froh diesen Schritt in das "betreute Wohnen" gegangen zu sein. Einige von uns nehmen dafür auch eine weitere Anfahrt in Kauf, denn es geht hier um das Pferd und seine Bedürfnisse im Alter und da es Vollpension ist, hat man Zeit für seine Lieben, wenn man sie im Stall besucht, da alles andere ja täglich erledigt wird.